Blinde Kuh

Das Spiel Blinde Kuh ist ein altes Gesellschaftsspiel aus dem Jahre 1803. Seinen Ursprung hat das Fangspiel vermutlich in England, aber auch in Norddeutschland spielte man es um diese Zeit. Da es bei Blinde Kuh um das Berühren geht, hatte es zu der damaligen Zeit einen etwas anrüchigen Charakter. Heute ist Blinde Kuh ein beliebtes Geburtstagsspiel, besonders zum Kindergeburtstag und ist ebenso für drinnen wie für draußen geeignet. Je mehr Kinder mitspielen, desto mehr Spaß macht es. Ziel des Spiels ist es, mit verbundenen Augen ein Kind zu fangen und bei einer Variante auch durch Tasten zu erkennen. Benötigt wird eigentlich nur eine Augenbinde, ein großer Raum, der zuvor kindersicher gemacht wird, damit sich die Blinde Kuh nicht stößt, oder die Terrasse oder Wiese.

Blinde Kuh – Spielregeln

Ein Kind wird als Blinde Kuh ernannt und bekommt den Schal um die Augen gebunden, sodass es auch wirklich nichts mehr sehen kann. Die anderen Kinder laufen nun in demselben Raum herum und machen das Kind durch Zupfen, Antippen oder Ähnliches auf sich aufmerksam. Die Blinde Kuh muss dabei stets versuchen, eines der Kinder zu erwischen. Ist das geglückt, ist das gefangene Kind die nächste Blinde Kuh. In einer sehr häufig gespielten, beliebten Variante muss das Kind mit der Augenbinde auch noch erraten, wen genau es von der Geburtstagsgesellschaft vor sich hat.

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